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Datenimport aus Datenbanken

Wählen Sie aus dem Menü Datei den Befehl Katalogdaten importieren.

Es öffnet sich ein neues Fenster zum Import Ihrer Katalogdaten aus Datenbanken.

Zunächst muss die entsprechende Datenquelle ausgewählt werden. Folgende Datenquellen werden dabei vom GS ShopBuilder Pro unterstützt: Paradox, dBase, MS Access, Text, CSV und ODBC.

Hinweis GS ShopBuilder Basic und Standard:
Abweichend hiervon können im GS ShopBuilder Basic bzw. Standard nur Txt- und CSV-Dateien importiert werden.

Drücken Sie anschließend auf den Knopf "Datei wählen". Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Verzeichnisbaum der Festplatte. Klicken Sie sich durch den Verzeichnisbaum bis zu der gewünschten Datenquelle und betätigen Sie anschließend den Knopf "Öffnen".



Im linken Fensterbereich des GS ShopBuilder Pro zum Import von Katalogdaten erscheinen jetzt die Spaltenbezeichnungen der gewählten Datenquelle, d.h. die verfügbaren Felder in der Datei, aus der importiert werden soll.

Im rechten Fensterbereich werden dagegen die verfügbaren Felder in der Katalogdatei abgebildet. D.h., hier finden sich alle Angaben für die Artikel bzw. Datensätze, die vom GS ShopBuilder Pro beim Erstellen des Onlineshops unterstützt werden. Diese sind u.a.: Warengruppe, Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Artikelbeschreibung, Preis, Dateiname großes Bild, Dateiname mittleres Bild, Dateiname kleines Bild etc.

Es müssen nun die Felder der ausgewählten Datenquelle den in der Katalogdatei zur Verfügung stehenden Feldern richtig zugeordnet werden.

Hierzu wird der jeweilige Ausdruck der gewählten Datenquelle per Mausklick markiert; anschließend wird auf den Pfeil à geklickt. Dieser Ausdruck erscheint nun im mittleren Fensterbereich unter der Bezeichnung für den Import ausgewählte Felder oder Ausdrücke.

Danach wird der entsprechende Ausdruck unter verfügbare Felder in der Katalogdatei markiert und anschließend auf den entsprechenden Pfeil ß geklickt. Der Ausdruck erscheint nun ebenfalls im mittleren Fenster unter der Bezeichnung Zielfelder in der Katalogdatei.

Damit ist die erste Zuordnung für den Import des Artikelbestandes getroffen. Für alle weiteren verfügbaren Ausdrücke bzw. Felder in der gewählten Datenquelle wird jetzt analog vorgegangen, bis alle Zuordnungen getroffen sind.

Über Anklicken der Ausdrücke im mittleren Fensterbereich mit der rechten Maustaste und Auswahl aus dem Kontextmenü können die getroffenen Zuordnungen wieder gelöscht oder geändert werden.

Für eine manuelle Änderung der Zuordnungen öffnet sich das unten abgebildete Fenster:

ACHTUNG: Bei manchen Zuordnungen, u.a. bei "aktiv", "markiert" oder "Detail" werden die Ausdrücke WAHR oder FALSE in den Importdateien erwartet. Verschiedene MwSt.-Sätze erhalten die Werte 0 bzw. 1 etc. in den Importdateien.


Beim Import neuer Daten in einen vorhanden Datenbestand ist es wichtig zu entscheiden, wann ein zu importierender Artikel einen bereits vorhandenen Artikel überschreibt oder dieser lediglich hinzugefügt wird. Da es wünschenswert sein kann, dass ein bestimmter Artikel z.B. in verschiedenen Warengruppen ausgeführt wird, stehen im Importmodul unter Unterscheidung hierfür vier verschiedene Optionsfelder zur Verfügung.

So kann zunächst das Optionsfeld Alle importieren aktiviert werden. Hiermit wird der gesamte Datenbestand zu den bereits in der Katalogdatenbank vorhandenen Artikeln hinzugefügt bzw. angehängt.

Das zweite Optionsfeld  WG, Artikelnummer besagt, dass ein Artikel als bereits vorhanden angesehen wird, wenn dieser in derselben Warengruppe dieselbe Artikelnummer aufweist.

Beim dritten Optionsfeld  WG, Art-Bezeichnung wird analog vorgegangen; allerdings wird hier nicht nach der Artikelnummer, sondern nach der Artbezeichnung bzw. nach dem Artikelnamen unterschieden. So kann es sein, dass in der Datenbank keine Artikelnummern vorgegeben wurden.

Beim vierten Optionsfeld nur Artikelnummer wird dagegen im gesamten Katalogbestand, also unabhängig von der  Warengruppe, geprüft, ob bereits ein Artikel mit derselben Artikelnummer existiert.

Für die letzten drei Bedingungen kann jetzt über weitere Optionsfelder festgelegt werden, ob die bereits in der Katalogdatenbank vorhandenen Artikel beim Import des neuen Artikelbestandes zu überschreiben oder zu ignorieren sind.

 

Zum Importieren der Daten in den GS ShopBuilder Pro wird der Knopf Importieren geklickt. Der erfolgreiche Import wird z.B. durch folgende Meldung angezeigt:


Klicken Sie auf "OK". Im GS ShopBuilder Pro sind die Datensätze jetzt mit den Artikelbeständen der ausgewählten Datenquelle gefüllt.

An dieser Stelle sei noch anzumerken, dass beim Datenimport selbstverständlich nur der Dateiname von Bildern übernommen wird. Damit die Bilder dann auch auf den entsprechenden Shopseiten erscheinen, müssen die Bilddateien in die entsprechenden Verzeichnisse z.B. "Onlineshop\images\medium" des GS ShopBuilder Pro kopiert werden.

Dabei müssen die Bilddateien, welche im Verzeichnis "Onlineshop" des GS ShopBuilder Pro abgelegt werden, bereits entweder das JPG- oder GIF-Format aufweisen und müssen ebenso bereits in der gewünschten Größe vorliegen.

Über Betätigung des Knopfes "Konf. sichern" kann die getroffene Zuordnung für den Datenimport gespeichert werden. D.h., die zuvor beschriebene Vorgehensweise der zu treffenden Zuordnungen der Spaltenbezeichnungen der gewählten Datenquelle und der Katalogdatei muss prinzipiell nur einmalig erfolgen. Bei weiteren Importen aus dieser Datenquelle kann diese Konfiguration wieder aufgerufen werden ("Konf. laden"). Die Zuordnung der Spaltenbezeichnungen erfolgt dann automatisch. Die im GS ShopBuilder Pro abgespeicherten Konfigurationsdateien haben dabei die Endung ".sbi".


Hinweise beim Import aus Textdateien

Bei Text- bzw. ASCII-Daten (z.B. bei der Konvertierung aus einer Excel-Tabelle) sind zur Begrenzung der Spalten diese durch ein Komma (.txt), Semikolon (.CSV) oder durch Tabulatorsetzung (.txt) getrennt. Wird in der Maske "Katalogdaten importieren" des GS ShopBuilder Pro als Datenquelle "Text" oder "CSV" gewählt, so öffnet sich das unten abgebildete Fenster.


Hier muss die Spaltenbegrenzung im Bereich "Einstellungen" im Textfeld Feldbegrenzer vorgegeben werden. Für nicht darstellbare Zeichen, wie z.B. einen Tabulator, wird im Textfeld "ASCII-Wert" die entsprechende Zahl eingetragen. Im Falle des Tabulators ist dies die Zahl 9. Erscheinen jetzt die Spaltenbezeichnungen im Feld "Spaltennamen" untereinander, so wurde der richtige Feldbegrenzer gewählt, d.h. die einzelnen Spalten wurden erkannt, so dass der Knopf "OK" geklickt werden kann.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass bei den "Einstellungen für den Textimport" standardmäßig das Kontrollkästchen "Feldnamen in erster Zeile" aktiviert ist. Das Kontrollkästchen muss jedoch deaktiviert werden, wenn in der Tabelle aus der die Textdatei abgespeichert wurde, in der ersten Zeile keine Spaltennamen vorgegeben wurden.

In diesem Fall verwendet der GS ShopBuilder Pro Pseudonamen (Field1, Field2, etc.), um trotzdem den korrekten Datenimport zu gewährleisten. Diese Pseudonamen werden dann im Feld "Spaltennamen" aufgeführt.

Analog werden im linken Fensterbereich des GS ShopBuilder Pro zum Import von Katalogdaten die Pseudonamen im Feld "verfügbare Felder in der Datei, aus der importiert werden soll" aufgeführt, welche dann wieder den "verfügbaren Feldern in der Katalogdatei" zugeordnet werden müssen


Hinweise beim Import aus MS Access97

Damit der Import aus MS Access funktioniert, muss MS Access 97 vollständig auf dem PC installiert sein. Es reicht also nicht aus, nur eine MDB - Datei auf den Rechner zu übertragen.

Sollte beim Import die Fehlermeldung erscheinen „Fehler beim Laden der IDAPI-Service-Bibiothek Datei: ...\DAO3032.DLL ...", so muss über den BDE - Administrator als "DLL32" für MSACCESS die Datei "IDDA3532.DLL" eingestellt werden.

Dazu sind folgende Schritte auszuführen:

Hierzu wird unter "Arbeitsplatz/Systemsteuerung" die "BDE Verwaltung" angeklickt. Unter "Konfiguration" wird "Treiber/Native/MASACCESS" markiert; in der rechten Tabelle wird nun für "DLL32" mit dem Pfeil "IDDA3532.DLL" eingestellt. Abschließend wird aus dem Menü "Objekt" der Befehl "Übernehmen" gewählt. Eventuell muss Windows neu gestartet werden.

 


Beim Import von Daten aus einer MS Access Datenbankquelle wird zunächst beim Datenbank-Login nach dem Benutzernamen und Passwort gefragt. Haben Sie hier keine Vorgaben getroffen, so betätigen Sie einfach den Knopf "OK".


Danach öffnet sich das Fenster zur Tabellenauswahl der MS Access Datenbank:


Hier wird die gewünschte Tabelle per Mausklick markiert; anschließend wird der Knopf "OK" betätigt. D.h., für MS Access Datenbanken müssen die Zuordnungen bzgl. der Spaltenbezeichnungen der gewählten Datenquelle und der Katalogdatei für die einzelnen Tabellen getroffen werden.

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